Das bin ich:

20200423_173804.jpg

Kio Moonfleur, Autorin, Elefantenliebhaberin, Bücherwurm und Grammatik-Monk. Meine Leidenschaft, mir Geschichten auszudenken und mir die Frage zu stellen, was wäre, wenn, habe ich kurzerhand in ein erfüllendes Hobby verwandelt: das Schreiben. Neben meinem Vollzeitjob als Heilerziehungspflegerin habe ich die Welt von Maeve erschaffen, eine Tetralogie, deren erster Teil endlich seinen Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat.

Geboren wurde ich 1990 in Niedersachsen, aufgewachsen bin ich auf dem Dorf in einer Großfamilie. Kaum, dass ich lesen konnte, habe ich alles gelesen, was aus Buchstaben bestand - und wenn es die Milchpackung war, die beim Abendessen auf dem Tisch stand. Irgendwann schrieb ich meine erste Kurzgeschichte, mein erstes Gedicht, meinen ersten Songtext. Mit zwölf fing ich an, meinen ersten Roman zu schreiben. Ich habe ihn bis heute nicht beendet, denn ich fing ohne Idee einfach an zu schreiben und aus heutiger Sicht sind viele Dinge einfach unlogisch und müssten komplett umgeschrieben werden. Aufgehoben habe ich die fast 200 Seiten trotzdem - es macht einfach Spaß, meine Gedankengänge von damals zu analysieren und in mein zwölfjähriges Ich zurückzukehren.

Nach dem Abitur entdeckte ich durch ein Berufsvorbereitendes Soziales Jahr meine Berufung zur Heilerziehungspflegerin. Dieser Job ist oftmals körperlich anstrengend, tut meiner Seele aber unglaublich gut. Trotzdem wollte ich mich auch anderweitig weiterbilden. Nachdem ich das Schreiben jahrelang ruhen gelassen hatte, entdeckte ich nun meine Liebe zu ausgedachten Geschichten und Welten wieder. Ich absolvierte den Fernlehrgang "Professionell schreiben lernen" an der ILS und belegte hinterher noch den WOW-Kurs von Annika Bühnemann. Hierbei entwickelte ich meine Idee von der Geheimorganisation (das "Auge") und Maeve, die ich mir anfangs als mutige Kämpferin vorstellte, und die inzwischen so viel mehr Tiefe bekommen hat.

Woher meine Leidenschaft zu grammatikalisch einwandfreien Sätzen kommt, bleibt vermutlich immer ein Rätsel. Vielleicht hat mich Bastian Sick damals angesteckt, als er "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" veröffentlichte. Wer weiß ...

Ich liebe außerdem Elefanten (schon als Kind waren die sensiblen Dickhäuter meine Lieblingstiere), was sich auch in meinem Logo wiederspiegelt. Aber was für mich das Wichtigste auf dieser Welt ist, ist mein Mann, mit dem ich seit zehn Jahren glücklich zusammen bin. Er unterstützt mich bei all meinen Projekten, gibt mir Kraft und Mut, tröstet mich, wenn ich emotional bin, und hört mir zu.

Was mich außerdem noch ausmacht: Meine Empathie und meine Fähigkeit, mich in andere Menschen hineinzuversetzen. Meine Fantasie und Vorliebe für andere Welten. Meine Müdigkeit, die manchmal etwas lästig ist, aber inzwischen einfach zu mir gehört. Mein Gerechtigkeitssinn, meine Hilfsbereitschaft, aber auch meine Introvertiertheit und meine Emotionalität. Das alles bin ich.